02.09.2010
Gemeckert wird immer08.07.2010
Heimliche Stromfresser10.06.2010
Dicke Beine beim Fliegen14.05.2010
Ein Albtraum15.04.2010
Lindas Schicksalsjahre18.03.2010
»Bitte 3x täglich«19.02.2010
Anwalt der Natur21.01.2010
Sodbrennen10.12.2009
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Langzeit Entscheidung08.10.2009
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Jeder Zweite ist wetterfühlig03.07.2009
Gast in den eigenen vier Wänden08.03.2009
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Lustvoller Handel09.10.2008
Anonyme Probleme08.07.2008
Kontaktsuche08.05.2008
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Stirlings Idee funktioniert mit heißer Luft
Auch ausgeschaltete Geräte können durchaus weiter Strom verbrauchen. Spezielle Steckerleisten mit einem Fußschalter unterbinden das. Foto: StA.
Die größten Energieverbraucher zu Hause sind die Großgeräte. Herd, Waschmaschine, Kühlschrank und Kühltruhe verbrauchen mehr als die Hälfte des Stroms im Haushalt. Hinzu kommen viele versteckte Quellen. Stand-by heißt nicht aus, sondern an. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Der permanente Stromverzehr geht schon an der Haustür los: Klingeln, Türöffner und Gegensprechanlagen stehen immer unter Strom, obwohl sie nur für Sekunden am Tag im Einsatz sind. Bei rund zehn Millionen Klingel-Transformatoren und rund fünf Millionen Gegensprechanlagen an deutschen Haustüren ergibt sich eine Stand-by-Leistung von rund 45 Megawatt. Das entspricht der Leistung eines kleinen Kraftwerks. Dabei gibt es beispielsweise Klingel-Trafos, die den jährlichen Verbrauch auf einen Bruchteil reduzieren. Zu den Heimlichtuern zählen Anrufbeantworter, Fax oder Radiowecker, die ständig unter Strom stehen. Mit Zeitschaltuhren etwa lässt sich die Zirkulation des warmen Wassers im Haus auf die Zeiten morgens und abends reduzieren. Stromsparen mindert Brandgefahr. In Fernsehgeräten sammelt sich beispielsweise über die Jahre eine Menge Staub an. Ein defektes Netzteil im Gerät kann den Staub entzünden. Eine weitere Gefahrenquelle sind überlastete Steckerleisten. Mehrfachstecker dürfen nur maximal belastet werden. Die Wattzahl steht meist auf der Rückseite. Nach Studien der Europäischen Kommission kann ein durchschnittlicher Haushalt zwischen 200 und 1.000 Euro pro Jahr sparen, wenn effizienter mit Energie umgegangen wird.
Die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Information zu Fragen der Energieeffizienz an. Die Beratung vor Ort durch einen Fachmann ist subventioniert und kostet 60 Euro.
(red)
Informationen gibt Verbraucherzentrale unter: www.vz-nrw.de
Mehr in der Ausgabe vom 08. Juli 2010