02.09.2010
Gemeckert wird immer08.07.2010
Heimliche Stromfresser10.06.2010
Dicke Beine beim Fliegen14.05.2010
Ein Albtraum15.04.2010
Lindas Schicksalsjahre18.03.2010
»Bitte 3x täglich«19.02.2010
Anwalt der Natur21.01.2010
Sodbrennen10.12.2009
Wie ist die Lage?05.11.2009
Langzeit Entscheidung08.10.2009
Brauch der alten Römer13.08.2009
Jeder Zweite ist wetterfühlig03.07.2009
Gast in den eigenen vier Wänden08.03.2009
»Anbrüllen war gestern«04.12.2008
Alfred Nobels Testament06.11.2008
Lustvoller Handel09.10.2008
Anonyme Probleme08.07.2008
Kontaktsuche08.05.2008
Einfach heiraten!13.03.2008
Männer, statistisch gesehen07.12.2007
Wie funktioniert eigentlich Goretex08.07.2007
Stirlings Idee funktioniert mit heißer Luft
Die Kläranlagen werden vor immer neue Aufgaben gestellt, was die Rückstände im Wasser betrifft. Foto: StA.
Nach Messergebnissen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) ist das Trinkwasser mit Cholesterinsenkern, Schmerzmitteln und Röntgenkontrastmitteln angereichert. „Wir nehmen das Problem der Arzneimittelrückstände im Trinkwasser sehr ernst “, sagte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg sozusagen in der Höhle des Löwen, in Räumen der Pharmaforschung der Bayer-Werke Wuppertal.
Für den Verbraucher besteht kein Anlass zur Sorge. In Deutschland unterliegt der Schutz des Trinkwassers besonders strengen Regeln. Für die Wasserversorger heißt das, gewappnet zu sein. Die Liste der Substanzen, die Forscher im Wasser finden und für den Menschen als schädlich klassifizieren, wächst.
Die derzeit auf dem deutschen Markt zugelassenen Wirkstoffe haben nach einer Veröffentlichung der Technischen Hochschule Aachen einen jährlichen Umsatz von 31.000 Tonnen. Viele tausend Tonnen davon gelangen über die Kanalisation in die kommunalen Kläranlagen. Das Umweltbundesamt schätzt die Fracht allein von Diclofenac, einem Schmerzmittel und Entzündungshemmer, im Rhein auf drei Tonnen pro Jahr.
Der Präsident der Bergischen IHK, Friedhelm Sträter, wies beim Expertentreffen bei Bayer in Wuppertal auf bemerkenswerte Entwicklungen hin. Seit 1990 ist der Wasserverbrauch in der Industrie um 45 Prozent rückläufig. Vermutlich auch wegen der ständig steigenden Kosten. Die Wasserrechnung für die Menschen im Bergischen Land ist besonders hoch. Im Ranking von 100 Städten ist Wuppertal mit Platz 99 fast der teuerste Standort, Solingen belegt Platz 80.
Die Klingenstadt ist im Übrigen Sitz der Effizienzagentur, die Firmen zur Optimierung im Umgang mit Energie, Wasser und Wasseraufbereitung regional berät. Friedhelm Funk
Mehr in der Ausgabe vom 18. März 2010