08.07.2010
Heimliche Stromfresser10.06.2010
Dicke Beine beim Fliegen14.05.2010
Ein Albtraum15.04.2010
Lindas Schicksalsjahre18.03.2010
»Bitte 3x täglich«19.02.2010
Anwalt der Natur21.01.2010
Sodbrennen10.12.2009
Wie ist die Lage?05.11.2009
Langzeit Entscheidung08.10.2009
Brauch der alten Römer13.08.2009
Jeder Zweite ist wetterfühlig03.07.2009
Gast in den eigenen vier Wänden08.03.2009
»Anbrüllen war gestern«04.12.2008
Alfred Nobels Testament06.11.2008
Lustvoller Handel09.10.2008
Anonyme Probleme08.07.2008
Kontaktsuche08.05.2008
Einfach heiraten!13.03.2008
Männer, statistisch gesehen07.12.2007
Wie funktioniert eigentlich Goretex08.07.2007
Stirlings Idee funktioniert mit heißer LuftKolumbarium, das Wort ist dem Lateinischen entlehnt und bedeutet übersetzt Taubenschlag. Wohl wegen der Ähnlichkeit, wenn Grabkammern aus in Reihen angeordneten Nischen bestehen. Die Solinger Friedhofsverwaltung orientiert sich an den geänderten Bestattungsritualen. Die Hälfte seien inzwischen Feuerbestattungen. Angehörige fragen verstärkt nach Grabstätten, die weniger Pflege erfordern.
Die Parkfriedhöfe in Gräfrath und Ohligs werden von der Stadt Solingen unterhalten. Dort gibt es nun die Möglichkeit, eine Nische in den Kolumbarien auf 30 Jahre zu pachten. Das kostet gemäß der gültigen Friedhofsordnung 990 Euro. Hinter einer Verschlussplatte aus poliertem Marmor haben zwei normal große Urnen Platz. In Haan, Hilden oder in Remscheid stehen bereits ähnliche Einrichtungen. Die Angehörigen können die Marmorplatten beschriften lassen. Auch Bilder der Verstorbenen sind zugelassen.
Die Bestattungsart in Wandnischen geht auf das antike Rom zurück. Verstorbene wurden eingeäschert. In der Regel legten reiche Leute Kolumbarien an. Das stand im Zusammenhang mit der Verpflichtung, für ihre Sklaven auch noch nach deren Tod sorgen zu müssen. Kolumbarien waren eine besonders kostengünstige Form der Bestattung. Das trifft auch im 21. Jahrhundert wieder zu. (cas)

Urnen können in sogenannten Kolumbarien begesetzt werden. Die Verschlussplatte der Kammern aus Marmor dient als Gedenkstein für den Verstorbenen. Foto: Stadtanzeiger