Querbeet - Was so passiert und interessiert

»Anbrüllen war gestern«

Heute Australien, morgen Las Vegas, danach zum Einsatz in die Kölnarena. Die Wuppertaler Firma Riedel ist praktisch an jedem internationalen Großereignis beteiligt. Auch bei sämtlichen Rennen in der Formel-Eins.

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Kommunikation ist rennentscheidend. Foto: Riedel

Die Kommunikation ist das Geschäft der Firma Riedel. Ihr Knowhow vom zuverlässigen Zusammenspiel von drahtloser und drahtgebundener Verständigungstechnik überzeugt seit Jahren. Die Verantwortlichen in Fernsehstudios wie die Macher von Großveranstaltungen setzen auf die Experten aus Wuppertal.

McLaren-Mercedes holte Riedel in die Formel Eins.

Ohne die Experten von der Wupper läuft im Rennzirkus gar nichts mehr. “Untereinander reden wir alle ein lustiges Englisch”, beschreibt Alexander Keck den babylonischen Wirrwarr, der an den Pisten der Welt zu hören ist. Mit dreieinhalb Tonnen Ausrüstung sorgt er für die Rundum-Verständigung der Beteiligten.

Früher kam der Fahrer an die Box, Visier hoch, man hat sich angeschrien, um rauszukriegen, was los war. Statt anbrüllen, kommunizieren Fahrer und Team heute drahtlos im Plauderton miteinander. Natürlich abhörsicher gegenüber der Konkurrenz.

20.000 Funkgeräte stehen samt Technik ständig in Wuppertal zur Verfügung. Temperaturen von minus 35 Grad bis 80 Grad Hitze machen die Leute von Riedel nicht nervös. Jeder Mitarbeiter weiß genau, gibt es Pannen, steht der Ruf der Firma als Weltmarktführer auf dem Spiel. Das schließt auch den Transport ein. Die Ausrüstung muss immer überall rechtzeitig und vollständig eintreffen.

Neben der Formel Eins warten noch andere Aufgaben auf die Experten vom Wupperufer. Zum Beispiel laufen bereits die Vorbereitungen für die Winterolympiade 2010 in Kanada. Nach der Olympiade in Peking ist Riedel auch in Vancouver dabei. Friedhelm Funk

Mehr interessanter Lesestoff in der aktuellen Ausgabe vom März 2009