08.07.2010
Heimliche Stromfresser10.06.2010
Dicke Beine beim Fliegen14.05.2010
Ein Albtraum15.04.2010
Lindas Schicksalsjahre18.03.2010
»Bitte 3x täglich«19.02.2010
Anwalt der Natur21.01.2010
Sodbrennen10.12.2009
Wie ist die Lage?05.11.2009
Langzeit Entscheidung08.10.2009
Brauch der alten Römer13.08.2009
Jeder Zweite ist wetterfühlig03.07.2009
Gast in den eigenen vier Wänden08.03.2009
»Anbrüllen war gestern«04.12.2008
Alfred Nobels Testament06.11.2008
Lustvoller Handel09.10.2008
Anonyme Probleme08.07.2008
Kontaktsuche08.05.2008
Einfach heiraten!13.03.2008
Männer, statistisch gesehen07.12.2007
Wie funktioniert eigentlich Goretex08.07.2007
Stirlings Idee funktioniert mit heißer LuftDie Erfindung ist einem Versehen zu verdanken. Bei der Herstellung von Kabelisolierungen aus Teflon überdehnten die Mitarbeiter des amerikanischen Kabelherstellers Gore das Material und stellten fest: Winzige Löcher waren entstanden. Goretex war erfunden. 1972 wurde die Faser erstmalig hergestellt.
Die Überdehnung verursacht auf einem Quadratzentimeter über eine Milliarde Löcher. Der Effekt: selbst feinste Nebeltropfen sind 500-mal größer als die entstehenden Poren. Verdampfter Schweiß kann nach außen dringen, wohingegen größere Wassertropfen draußen bleiben. Was auch bedeutet: Schweiß in Form von Wassertropfen kann nicht durch die textile Membrane dringen. Die Behauptung, dass man in einem solchen Stoff nicht schwitze, ist daher nicht richtig.
Bei Sympatex handelt es sich um eine Polyestermembrane ohne Löcher. Der Wasserdampf wird durch hydrophile Bestandteile in den Molekülketten aufgenommen und nach außen transportiert. Beide Stoffarten machen sich Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede zunutze. Je kühler und trockener es außen ist, desto besser wird der Wasserdampf abgegeben. Bei Außentemperaturen über 35 Grad geht nichts mehr, über 38 Grad kehrt sich der Prozess sogar um, und Wasserdampf kann eindringen." (red)

Foto: Schöffl
Mehr in der Ausgabe Heft 33, vom Dezember