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Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten

Vor 2600 Jahren wurden die ersten Münzen in Kleinasien hergestellt. Die alten Griechen übernahmen die Idee und brachten Silber- und Bronzemünzen in Umlauf. Im alten Rom stand die Münzwerkstatt im Tempel der Juno Moneta. Vom Beinamen "Moneta" sind vermutlich die Wörter „Money“ und auch das deutsche Wort "Münze" abgeleitet. Schon vor der Einführung des Euro gab es Versuche zur Gründung von Währungsunionen. Frankreich, Belgien, die Schweiz, Griechenland und Bulgarien schlossen sich 1867 in der „Lateinischen Münzunion“ mit einheitlichen Gold- und Silbermünzen zusammen. Der Deutsche Bund verständigte sich im Jahr 1834 auf eine Zollunion, die die Währungskurse der vielen selbstständigen Staaten zwischen der Nordsee und den Alpen festlegte. Danach kam die Reichsmark als Einheitswährung auf, der Vorläufer der Deutschen Mark. (red)

Mehr Lesestoff in der Ausgabe vom Juni 2010