02.09.2010
Walle, walle Wupper08.07.2010
Leben spenden10.06.2010
Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten14.05.2010
Reine Geldfrage15.04.2010
Technische Hilfe bei Tinnitus18.03.2010
Die »Smart-Meter« kommen19.02.2010
Fremdschämen21.01.2010
Recycelte Baustoffe05.11.2009
Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180013.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
Licht ins Dunkel08.03.2009
Plötzlich brennt die Hütte08.02.2009
Rote Haare15.01.2009
Auszeit von Tisch und Bett06.11.2008
Was steht in den Hotelsternen11.09.2008
Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenDas deutsche Bildungssystem ist ein Wachstumsmotor für die Privatschulen. Davon erhoffen sich viele verunsicherte Eltern eine bessere Entwicklung für ihre Sprösslinge, sofern sie es sich leisten können. Staatliche Schulen in Deutschland verzeichnen sinkende Schülerzahlen. Währenddessen werden statistisch gesehen in Deutschland jede Woche ein bis zwei Privatschulen gegründet. Etwa 3000 gibt es. Jeder 14. Schüler besucht bereits eine Privatschule. Das weist auf Spaltung der Gesellschaft hin. In arm und reich, in bildungsfern und bildungsnah. In der Öffentlichkeit kursiert die Meinung, dass private Schulen den staatlichen überlegen sind. Das stimmt anscheinend aber nicht. Fachleute haben entsprechende Tests untersucht und die sogenannten "leistungsrelevanten Merkmale" wie soziale Herkunft, Intelligenz und Migrationshintergrund in Betracht gezogen. Schon schmolz der offenkundige Leistungsvorsprung. In den Naturwissenschaften fielen die Pisa-Ergebnisse sogar eher zugunsten der staatlichen Schulen aus. Anders: Es sind ganz normale Kinder, die Privatschulen besuchen. Das Problem ist, sie kosten Geld. Oft zu viel Geld. Die meisten Eltern können sich Schulgebühren von bis zu 5000 Euro im Jahr schlicht nicht leisten. (red)
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