02.09.2010
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Leben spenden10.06.2010
Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten14.05.2010
Reine Geldfrage15.04.2010
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Fremdschämen21.01.2010
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Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180013.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
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Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenZehn Jahre wissenschaftliche Arbeit im Forschungszentrum Jülich mündeten nun in Hilfe für Patienten. Ein Tinnitus-Neurostimulator wurde kürzlich für den europäischen Markt zugelassen. Das Gerät bekämpft das Klingeln im Ohr durch gezielte akustische Reize. Entwickelt hat ihn die Jülicher Firma Adaptive Neuromodulation GmbH.
Das bestätigen erste Ergebnisse einer Studie, die Professor Peter Tass, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich und Erfinder der Therapie präsentierte: Die Lautstärke der Ohrgeräusche und die empfundene Belästigung durch den Tinnitus nahmen kontinuierlich ab - nach zwölf Behandlungswochen bereits um 40 Prozent, in der Placebogruppe hingegen nur um 9 Prozent. Die bisherigen Ergebnisse basierten auf dem Zwischenstand einer klinischen Studie an 45 Patienten.
In der Praxis nímmt zuerst ein HNO-Facharzt das Tinnitus-Profil des Patienten auf. Der Neurostimulator wird mit einem medizinischen Kopfhörer für mehrere Stunden pro Tag über einen Zeitraum von mehreren Monaten und danach nur noch nach Bedarf getragen. Die Anwendung erfolgt zu Hause.
Die Kosten liegen bei rund 2500 Euro plus etwa 500 Euro Behandlungskosten durch den Arzt. Der Patient erhält laut Aussage des Herstellers ein Rückgaberecht für den Neurostimulator für den Fall, dass die Therapie nicht anspricht. (red)
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