08.07.2010
Leben spenden10.06.2010
Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten14.05.2010
Reine Geldfrage15.04.2010
Technische Hilfe bei Tinnitus18.03.2010
Die »Smart-Meter« kommen19.02.2010
Fremdschämen21.01.2010
Recycelte Baustoffe05.11.2009
Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180010.09.2009
Walle, walle Wasser im Haus13.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
Licht ins Dunkel08.03.2009
Plötzlich brennt die Hütte08.02.2009
Rote Haare15.01.2009
Auszeit von Tisch und Bett06.11.2008
Was steht in den Hotelsternen11.09.2008
Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenDer Siegeszug der italienischen Momente im Leben der Germanen eröffnet den Herstellern von Espressomaschinen riesige Absatzmärkte.
In neun von zehn deutschen Haushalten steht eine Kaffeemaschine herkömmlicher Bauart. Die vollautomatischen Alleskönner, die mahlen, brühen und auch noch zauberhaft Milch aufschäumen, haben erst elf Prozent der Wohnungen erobert. Es herrscht also Goldgräberstimmung.
Nicht nur die Geräte sind teuer, auch die Kosten pro Tässchen können bis zu 40 Cent ausmachen. Das Plätzchen zum Kaffee nicht mitgerechnet.
In Italien ist die Kaffeewelt geteilt. Außer Haus werden täglich 70 Millionen Tassen konsumiert. In den eigenen vier Wänden begnügen sich die Nachfahren der alten Römer überwiegend mit simplen Mokka-Kannen für den Herd.
Das System mit der achteckigen Kanne erfand Alfonso Bialetti im Jahre 1933. Das bestätigt offenbar wieder, dass der Prophet im eigenen Land einen verdammt schweren Stand hat. Die Nobelhersteller wie Saeco oder Delonghi kommen bei ihren Landsleuten nur vereinzelt zum Zug. Der deutsche Markt dagegen boomt.
Da fällt es den Verkäufern leichter wegzuhören, wenn sie die Kunden im Norden Ex-presso statt korrekt Es-presso sagen hören. (red)
Mehr in der aktuelle Ausgabe vom 5. November 2009