19.01.2012
Was steht denn da?08.12.2011
Abschied von der Verbrennung04.11.2011
Räumungsklagen07.10.2011
Der panierte Bohnensaft01.09.2011
Ehre bis zur Landesgrenze07.07.2011
Es sind die Botenstoffe12.05.2011
Bloß kein Atomstrom12.04.2011
Rentners »Bravo«17.03.2011
Rente mit 6717.02.2011
Geht aufs Haus20.01.2011
Vorsicht! Dachlawine!11.11.2010
Durch Sammeln reich werden02.09.2010
Walle, walle Wupper08.07.2010
Leben spenden19.02.2010
Fremdschämen08.10.2009
Umweltschutz anno 180008.02.2009
Rote HaareAm 3. August 1804 kehrt Alexander von Humboldt zurück von seiner Forschungsreise durch Lateinamerika. Viele hatten ihn schon tot geglaubt. Schließlich war der Universaldenker 1799 aufgebrochen, gemeinsam mit dem französischen Arzt und Botaniker Aimee Bonpland. Unterwegs zu den damals noch spanischen Kolonien von Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Mexiko und Kuba. Tausende Pflanzen schleppen beide mit zurück nach Europa. Vierzig Kisten fasst Humboldts wissenschaftliche Ausbeute. Humboldt erforschte Vulkane und Erdbeben. Er studiert Sprache, Kultur und Kunst der Indianer.
1829 reiste Humboldt mit ähnlichen Ambitionen nach Zentralasien. Auftraggeber ist der russische Zar. Der Gelehrte legt mit Postkutschen achtzehntausend Kilometer bis an die chinesische Grenze zurück.
Er war der Erste, der verschiedene Forschungsgebiete miteinander verband. Von der Geologie bis zur Beschreibung der Symptome der Höhenkrankheit, die ihn nach einer Klettertour auf 5.600 Meter heimsuchte. Seine Erkenntnisse fasste er in seinem Lebenswerk in 30 Bänden zusammen, dem "Kosmos"
Zur Sklaverei sagte er den Satz: „Die Menschenliebe besteht nicht darin, ein wenig Stockfisch mehr und ein paar Peitschenhiebe weniger zu geben."
Weniger pathetisch hat Humboldt zu einer Zeit, als er damit allein stand, Gefahren und Risiken bemerkt und beschworen, die wir heute als ökologische bezeichnen. Er warnte vor dem Raubbau an der unberührten Natur, wie vor Klimaänderungen durch Eingriffe in den Wasserhaushalt. (cas)
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