08.07.2010
Leben spenden10.06.2010
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Reine Geldfrage15.04.2010
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Fremdschämen21.01.2010
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Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180010.09.2009
Walle, walle Wasser im Haus13.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
Licht ins Dunkel08.03.2009
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Rote Haare15.01.2009
Auszeit von Tisch und Bett06.11.2008
Was steht in den Hotelsternen11.09.2008
Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenAm 3. August 1804 kehrt Alexander von Humboldt zurück von seiner Forschungsreise durch Lateinamerika. Viele hatten ihn schon tot geglaubt. Schließlich war der Universaldenker 1799 aufgebrochen, gemeinsam mit dem französischen Arzt und Botaniker Aimee Bonpland. Unterwegs zu den damals noch spanischen Kolonien von Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Mexiko und Kuba. Tausende Pflanzen schleppen beide mit zurück nach Europa. Vierzig Kisten fasst Humboldts wissenschaftliche Ausbeute. Humboldt erforschte Vulkane und Erdbeben. Er studiert Sprache, Kultur und Kunst der Indianer.
1829 reiste Humboldt mit ähnlichen Ambitionen nach Zentralasien. Auftraggeber ist der russische Zar. Der Gelehrte legt mit Postkutschen achtzehntausend Kilometer bis an die chinesische Grenze zurück.
Er war der Erste, der verschiedene Forschungsgebiete miteinander verband. Von der Geologie bis zur Beschreibung der Symptome der Höhenkrankheit, die ihn nach einer Klettertour auf 5.600 Meter heimsuchte. Seine Erkenntnisse fasste er in seinem Lebenswerk in 30 Bänden zusammen, dem "Kosmos"
Zur Sklaverei sagte er den Satz: „Die Menschenliebe besteht nicht darin, ein wenig Stockfisch mehr und ein paar Peitschenhiebe weniger zu geben."
Weniger pathetisch hat Humboldt zu einer Zeit, als er damit allein stand, Gefahren und Risiken bemerkt und beschworen, die wir heute als ökologische bezeichnen. Er warnte vor dem Raubbau an der unberührten Natur, wie vor Klimaänderungen durch Eingriffe in den Wasserhaushalt. (cas)
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