19.01.2012
Was steht denn da?08.12.2011
Abschied von der Verbrennung04.11.2011
Räumungsklagen07.10.2011
Der panierte Bohnensaft01.09.2011
Ehre bis zur Landesgrenze07.07.2011
Es sind die Botenstoffe12.05.2011
Bloß kein Atomstrom12.04.2011
Rentners »Bravo«17.03.2011
Rente mit 6717.02.2011
Geht aufs Haus20.01.2011
Vorsicht! Dachlawine!11.11.2010
Durch Sammeln reich werden02.09.2010
Walle, walle Wupper08.07.2010
Leben spenden19.02.2010
Fremdschämen08.10.2009
Umweltschutz anno 180008.02.2009
Rote HaareDas sogenannte »Ginger-Gen« ist für rote Haare und Sommersprossen verantwortlich. In Labors wurde ein höherer Anteil an Phäomelanin nachgewiesen. Rote Haare sind um einiges dicker und manchmal regelrecht „drahtig“. Im Gegensatz zu blond und brünett wachsen den Rotschöpfen etwa 90.000 Haare auf dem Kopf. Zwanzig Prozent weniger als sonst üblich. Johann Gregor Mendel hat Mitte des 19. Jahrhunderts mit Hilfe von gelben und grünen Erbsen die Geheimnisse der Fortpflanzung enthüllt. Wenn man die Erkenntnisse, die er bei Hülsenfrüchten machte, auf die Humangenetik überträgt, könnte man Rothaarige als das bezeichnen, was Pflanzenzüchter Hybriden nennen. Irgendwo in der Ahnenreihe muss die Farbe Rot vorgekommen sein. Es kann Generationen dauern, bis sie sich wieder zeigt. Tatsache ist: Die Rothaarigen werden immer weniger. Stimmen Mendels Vererbungsgesetze, dann gilt hell als unterlegene Erbeigenschaft. Die genetisch dunklen Anteile sind durchsetzungsfähiger. Nur noch etwa zwei Prozent der Deutschen sind echte Feuerköpfe. Die meisten Rothaarigen leben heute nicht, wie allgemein vermutet, in Irland, sondern in Schottland. Im Norden der britischen Insel kehren die Friseure bei bis zu vierzehn Prozent der Einheimischen rote Haare vom Boden auf. (cas)
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