08.07.2010
Leben spenden10.06.2010
Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten14.05.2010
Reine Geldfrage15.04.2010
Technische Hilfe bei Tinnitus18.03.2010
Die »Smart-Meter« kommen19.02.2010
Fremdschämen21.01.2010
Recycelte Baustoffe05.11.2009
Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180010.09.2009
Walle, walle Wasser im Haus13.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
Licht ins Dunkel08.03.2009
Plötzlich brennt die Hütte08.02.2009
Rote Haare15.01.2009
Auszeit von Tisch und Bett06.11.2008
Was steht in den Hotelsternen11.09.2008
Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenDas sogenannte »Ginger-Gen« ist für rote Haare und Sommersprossen verantwortlich. In Labors wurde ein höherer Anteil an Phäomelanin nachgewiesen. Rote Haare sind um einiges dicker und manchmal regelrecht „drahtig“. Im Gegensatz zu blond und brünett wachsen den Rotschöpfen etwa 90.000 Haare auf dem Kopf. Zwanzig Prozent weniger als sonst üblich. Johann Gregor Mendel hat Mitte des 19. Jahrhunderts mit Hilfe von gelben und grünen Erbsen die Geheimnisse der Fortpflanzung enthüllt. Wenn man die Erkenntnisse, die er bei Hülsenfrüchten machte, auf die Humangenetik überträgt, könnte man Rothaarige als das bezeichnen, was Pflanzenzüchter Hybriden nennen. Irgendwo in der Ahnenreihe muss die Farbe Rot vorgekommen sein. Es kann Generationen dauern, bis sie sich wieder zeigt. Tatsache ist: Die Rothaarigen werden immer weniger. Stimmen Mendels Vererbungsgesetze, dann gilt hell als unterlegene Erbeigenschaft. Die genetisch dunklen Anteile sind durchsetzungsfähiger. Nur noch etwa zwei Prozent der Deutschen sind echte Feuerköpfe. Die meisten Rothaarigen leben heute nicht, wie allgemein vermutet, in Irland, sondern in Schottland. Im Norden der britischen Insel kehren die Friseure bei bis zu vierzehn Prozent der Einheimischen rote Haare vom Boden auf. (cas)
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