08.07.2010
Leben spenden10.06.2010
Das Geld kam nicht immer aus Bankautomaten14.05.2010
Reine Geldfrage15.04.2010
Technische Hilfe bei Tinnitus18.03.2010
Die »Smart-Meter« kommen19.02.2010
Fremdschämen21.01.2010
Recycelte Baustoffe05.11.2009
Expresso bitte mir »ess«08.10.2009
Umweltschutz anno 180010.09.2009
Walle, walle Wasser im Haus13.08.2009
Mobiler Seeblick03.07.2009
Hässliche Flecken05.06.2009
Der Cappuccino-Effekt08.04.2009
Licht ins Dunkel08.03.2009
Plötzlich brennt die Hütte08.02.2009
Rote Haare15.01.2009
Auszeit von Tisch und Bett06.11.2008
Was steht in den Hotelsternen11.09.2008
Ungesunde Tischdecken14.02.2008
Das richtige RuhekissenGreenpeace machte als Hauptverursacher von PFT einen Betrieb in Gendorf aus und flutete medienwirksam den Werkshof des Unternehmens mit Abwässern. Die Reaktion war wie erwartet. Schlagzeilen wie „Gift in Pommes“ oder Berichte über wasserabweisende Kinderkleidung, die mit dem Teufelszeug behandelt ist, mobilsierten die Behörden im ganzen Land. Inzwischen kennen die Fachleute die wesentlichen Verursacher. Galvanobetriebe setzen Perfluor-Verbindungen (PFT) als Vernetzungsmittel oder als Dampfsperre bei Bädern ein. Imprägniermittel enthalten PFT. Die Industrie verwendet das chemische Produkt auf vielfache Weise und es ist sogar Löschmitteln der Feuerwehr beigemischt.
Die EU hat seit Juni 2008 den Verkauf und die Anwendung von PTF verboten, allerdings mit vielen Ausnahmen. Das ermöglicht die Suche nach Ersatzstoffen, woran unter anderem die Uni Wuppertal arbeitet.
Die Umweltämter klären die Bürger auf. Käufer sollen zum Beispiel überlegen, ob sie wirklich wasser- und schmutzabweisende Teppichböden, Tischdecken oder Polstermöbel brauchen, was durch PFT-Verbindungen erreicht wird. Die Feuerwehren sind angehalten, nur noch in zwingenden Situationen mit PFT-haltigen Mitteln zu löschen.
Mehr Information in der aktuelle Ausgabe Heft 42 vom September 2008