19.01.2012
Dein Verein, mein Verein08.12.2011
Bleiben bald die Umkleiden leer?07.10.2011
Drei unten, drei oben01.09.2011
Ole, ole. Nie mehr zweite Liga!07.07.2011
Meister mit Federgewicht12.05.2011
Standard am Dienstag, Latein zum Schluss12.04.2011
Stimmen Abgabe17.03.2011
Durchboxen17.02.2011
Vereinsarbeit20.01.2011
Starke Kids14.10.2010
Fußball für die VIP-Lounge08.07.2010
Schwitzen für das Betriebsklima14.05.2010
Nachwuchsarbeit19.02.2010
Kreitlein brachte Farbe ins Spiel05.11.2009
Pauschal-Lösung08.10.2009
Immer weiter laufen10.09.2009
Beitragsrückstände![]()
Die Profivereine beteiligen sich zu wenig an der Nachwuchsförderung. Foto: S. Hofschläger pixelio.de
Die Rechnung geht anscheinend auf: Das Volk liebt es, dem sportlichen Spitzenpersonal bei den jeweiligen Leibesübungen zuzuschauen. Die immensen Gehälter, die die Protagonisten einstreichen, werden scheinbar toleriert. Offenbar auch, dass von der Förderung des Nachwuchses durch den Profisport kaum mal die Rede ist. Wieso tun die Großverdiener nicht mehr für junge Talente? Schon im ureigenen Interesse? Schließlich sind die Vereine darauf angewiesen, dass immer wieder junge Sportler von unten nachkommen. Die Maßstäbe werden auf der internationalen Ebene gesetzt. Die Arbeit des Deutsches Forschungszentrums für den Leistungssport in Köln kann da offenbar Schritt halten. Ein Team von 120 Mitarbeitern, unter anderem aus den Fachbereichen Biomechanik, Ernährungswissenschaften, Sportmedizin, Physik und Trainingswissenschaften fördert den Spitzensport auf vielfache Weise. Die Schwerpunkte liegen auf grundlagenorientierter Forschung, praktischer Beratung und Betreuung der Athleten, sowie gezielter Fort- und Weiterbildung. Derzeit tragen die Überschüsse bei Lotto und Toto zur Finanzierung bei. Die Unterstützung der nationalen Top-Athleten übernimmt der Bund. Zoll und Bundeswehr bieten in sogenannten Sportkompanien ideale Trainingsbedingungen an. Manfred Speck, der Vorsitzende der NRW-Sportstiftung setzt sich für die Aufstockung der Mittel in der Nachwuchsarbeit ein. Anstatt Steuermittel schlägt er vor, dass künftig von jeder verkauften Eintrittskarte beispielsweise für Boxkämpfe, Reitturniere oder Bundesligabegegnungen wenigstens 50 Cent in die Talentförderung des Leistungssports fließen. (ffu)
www.sportstiftung-nrw.de
Mehr in der aktuellen Ausgabe vom Mai 2010