08.07.2010
Schwitzen für das Betriebsklima10.06.2010
Der Ferienspaß14.05.2010
Nachwuchsarbeit18.03.2010
Jedermann-Rennteam19.02.2010
Kreitlein brachte Farbe ins Spiel05.11.2009
Pauschal-Lösung08.10.2009
Immer weiter laufen10.09.2009
Beitragsrückstände03.07.2009
Sportart mit Auftrieb05.06.2009
Mietmängel08.05.2009
Denksport08.04.2009
Auf Rüttelkurs08.02.2009
Berührungsängste15.01.2009
Gute VorsätzeDas ist nichts für Mimosen. Mit Dreckspritzer übersäte Sportler samt Sportgerät gehören dazu. Velo-Solingen mischt in der Mountainbike-Szene mit. Im Jahr 1999 wurde der Verein gegründet. Aktuell gibt es 72 Mitglieder in der Altersgruppe von acht bis 50 Jahren. Diverse Podiumsplätze in den deutschlandweiten Rennserien sind offenbar das Resultat von guter Vorbereitung. Mit Training in der Halle, mit dem Rennrad auf der Bahn, im Gelände, mit Kraft-, Lauf- und Techniktraining.
Das Fahren im Gelände steht natürlich an erster Stelle. Daran finden auch zunehmend Mädchen ihren Spaß. Verstärkt kommen aber auch klassische Rennradfahrer zu Velo-Solingen. Das Trainingsgelände rund um die Radrennbahn Dorperhof dürfte mit eine Rolle spielen. Wer keinen Leistungssport betreibt, trifft sich zu gemeinsamen Ausfahrten ins Gelände. Gerne auch Eltern mit ihren Kindern.
Einmal jährlich rückt der Verein mit der Veranstaltung des Solinger Mountainbike-Rennens, das zum NRW-Cup zählt, in den Blickpunkt. Am 24. Mai ist es wieder so weit. Bis zu 400 Fahrer werden am Parcours Halfeshof erwartet.
Die 4.200 Meter lange Strecke genügt internationalen Anforderungen. 145 Höhenmeter je Runde, abwechselnd auf befestigten Wegen, über Schotter, felsigen Untergrund, über Wald- und Wiesenabschnitte. Für die Starter geht es um Weltranglistenpunkte. Um 9.00 Uhr gehen die ersten Fahrer auf die Strecke, die Spitzenklasse startet um 15.00 Uhr.
In Peking fuhr die internationale Mountainbike-Elite zum ersten Mal um olympische Medaillen. Was macht den besonderen Reiz der Sportart aus? Es ist die Beherrschung der Strecke, antwortet Heike Krieschen spontan. Rauf, runter, enge Kehren, über Wurzeln, Steine oder durch Matsch immer auf den Pedalen bleiben. Das sei der Kick. Dazu gehört Körperbeherrschung und eine kräftige Rücken-, Arm- und Schultermuskulatur. Nur wer das intensiv trainiere, hält die Rüttelei beim Ritt durchs Gelände unbeschadet durch. (ffu)

Das Fahren mit dem Mountainbike verlangt Training. Foto: Stadtanz.
Mehr in der aktuellen Ausgabe des Stadtanzeiger vom 3. April 2009