02.09.2010
Kindergeld sichern08.07.2010
Schulfrieden in Gefahr10.06.2010
Hundert Jahre fidel14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD21.01.2010
Auf Museumstour05.11.2009
Bewegung ist lebensnotwendig08.10.2009
»Können Sie mir mal helfen?«10.09.2009
Kindersitze13.08.2009
Familienzentren helfen03.07.2009
Schiefe Zähne sind doof05.05.2009
Zweisprachig aufwachsen15.01.2009
Wir müssen noch üben
Etagenbetten sind obligatorisch. Die Bettwäsche wird den Jugendherbergsgästen zur Verfügung gestellt. Foto: StA.
In Jugendherbergen entstehen die Geschichten, die später ein Leben lang erzählt werden. Wenn auch in der glorifizierten Fassung.
Mit 300 Millionen Euro Umsatz im Jahr ist das DJH-Beherbergungsunternehmen wirtschaftlich nicht gerade unbedeutend. Im vorigen Jahr feierten die Jugendherbergen 100. Geburtstag. Seit der Gründung gab es mehr als 600 Millionen Übernachtungen. Solingen verfügt über zwei Häuser, eines in Gräfrath, die andere Herberge liegt oberhalb von Schloss Burg.
Alles begann im August 1909. Der Lehrer Richard Schirrmann war mit seiner Schulklasse bei Regenwetter auf Wanderschaft und fand nur mit Mühe Zuflucht für die Nacht in einer leeren Dorfschule. Das brachte ihn auf die Idee, ein Netzwerk von günstigen Unterkünften zu schaffen. Jede Lagerstatt besteht aus einem straff mit Stroh gestopften Sack und Kopfpolster, zwei Betttüchern und einer Wolldecke – so stellte sich der wanderfreudige Lehrer die Herbergen damals vor. Heute gibt es 550 Jugendherbergen in Deutschland, weltweit sind es mehr als 4000. Noch immer machen Schulklassen das Gros der Übernachtungsgäste aus. (red)
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