02.09.2010
Kindergeld sichern08.07.2010
Schulfrieden in Gefahr10.06.2010
Hundert Jahre fidel14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD21.01.2010
Auf Museumstour05.11.2009
Bewegung ist lebensnotwendig08.10.2009
»Können Sie mir mal helfen?«10.09.2009
Kindersitze13.08.2009
Familienzentren helfen03.07.2009
Schiefe Zähne sind doof05.05.2009
Zweisprachig aufwachsen15.01.2009
Wir müssen noch üben
Kinder verlernen zunehmend das Gefühl für Natur und Umwelt. Der Besuch eines Waldkindergartens hilft. Foto: Kindergarten
In Solingen hat der Waldkindergarten eröffnet. Spielzeuge sind Wurzeln und Stöcke statt Legosteine oder Figuren. 20 Kinder und drei Erzieherinnen treiben sich täglich mehrere Stunden im Wald herum; nach der Devise: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Die Idee kommt der Forderung vieler Erzieher und Lehrer entgegen: Kinder brauchen mehr Kontakt zur Natur. Immer mehr haben Übergewicht, Konzentrations- und Bewegungsstörungen nehmen zu. Dem Wetter ausgesetzt sein stärkt das Immunsystem. Die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer werden in der Natur als Spielplatz besser ausgebildet. Da kein konventionelles Spielzeug benutzt wird, wirkt sich die Waldpädagogik auch auf die Sprachentwicklung unterstützend aus.
Träger des "Waldkindergarten Solingen - Die kleinen Baumhirten e. V." ist eine, als Verein organisierte Elterninitiative. Standort ist das Waldgebiet Josefstal in Solingen-Aufderhöhe. Die Größe ist auf 20 Kinder beschränkt im Alter von zwei bis sechs Jahren um die sich drei Erzieherinnen kümmern.
Weitere Informationen unter www.waldkindergarten-solingen.de Foto: Kindergarten
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