02.09.2010
Kindergeld sichern08.07.2010
Schulfrieden in Gefahr10.06.2010
Hundert Jahre fidel14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD21.01.2010
Auf Museumstour05.11.2009
Bewegung ist lebensnotwendig08.10.2009
»Können Sie mir mal helfen?«10.09.2009
Kindersitze13.08.2009
Familienzentren helfen03.07.2009
Schiefe Zähne sind doof05.05.2009
Zweisprachig aufwachsen15.01.2009
Wir müssen noch üben
Eine Gruppe engagierter Bürger demonstrierte gegen die Verlagerungspläne der Notschlafstelle vor dem Solinger Rathaus. Das Haus hat wenige Regeln wie Putzdienste erledigen, Übernachtungen bezahlen und das Haus außerhalb der Öffnungszeiten verlassen. Foto: StA.
Ihr Job ist Zuhören, Überlegen was kurzfristig weiterhilft. Für Tina Prosch, Kollege Carsten Wagner und Leiterin Felizitas Marx nehmen die Kontakte in der Clearingstelle ständig zu. Jeden Tag trägt es junge Menschen aus der Bahn. Irgendwie.
Man versucht zu helfen. Die Notschlafstelle springt ein, wenn jemand zu Hause rausfliegt, die Wohnung verliert oder es ihn sonstwie verschlägt. Aufsuchende Beratung heißt es im Fachjargon der Sozialarbeiter, wenn die Mitarbeiter auf ihren Runden durch die Solinger Innenstadt Jugendliche gezielt ansprechen. Der wunde Punkt der Clearingstelle ist das Geld.
Den „Kümmerern“ vor Ort sitzt die unsichere Finanzierung seit Jahren im Nacken. Das Geld kommt von der Arge, der katholischen Kirche und aus der Stadtkasse. Die Solinger Busch-Stiftung bezahlt eine halbe Stelle, die Auerbachstiftung mit Sitz in Nürnberg ermöglicht, eine 400-Euro-Kraft zu beschäftigen. Für die Mitarbeiter ein Glücksfall.
Friedhelm Funk
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