19.01.2012
Trau, schau, wem08.12.2011
Unterrichts-Demo04.11.2011
Kurze Beine - kurze Wege07.10.2011
Allah und Mohammed in der Schule01.09.2011
Eltern: “Das tut man nicht!“ Kind: “Tut man doch!”07.07.2011
Aus der Tiefe der Erde07.06.2011
Ausbildung und Abitur im privaten Berufskolleg Hückeswagen12.05.2011
Das Spiel beginnt12.04.2011
Die Klassenfahrt zahlt Vater Staat17.03.2011
Kampf um den Nachmittag17.02.2011
Die Elite-Kicker-Kita20.01.2011
2013 verlassen die doppelte Anzahl Abiturienten die Schule09.12.2010
Näher bei Gott14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD
Eine Gruppe engagierter Bürger demonstrierte gegen die Verlagerungspläne der Notschlafstelle vor dem Solinger Rathaus. Das Haus hat wenige Regeln wie Putzdienste erledigen, Übernachtungen bezahlen und das Haus außerhalb der Öffnungszeiten verlassen. Foto: StA.
Ihr Job ist Zuhören, Überlegen was kurzfristig weiterhilft. Für Tina Prosch, Kollege Carsten Wagner und Leiterin Felizitas Marx nehmen die Kontakte in der Clearingstelle ständig zu. Jeden Tag trägt es junge Menschen aus der Bahn. Irgendwie.
Man versucht zu helfen. Die Notschlafstelle springt ein, wenn jemand zu Hause rausfliegt, die Wohnung verliert oder es ihn sonstwie verschlägt. Aufsuchende Beratung heißt es im Fachjargon der Sozialarbeiter, wenn die Mitarbeiter auf ihren Runden durch die Solinger Innenstadt Jugendliche gezielt ansprechen. Der wunde Punkt der Clearingstelle ist das Geld.
Den „Kümmerern“ vor Ort sitzt die unsichere Finanzierung seit Jahren im Nacken. Das Geld kommt von der Arge, der katholischen Kirche und aus der Stadtkasse. Die Solinger Busch-Stiftung bezahlt eine halbe Stelle, die Auerbachstiftung mit Sitz in Nürnberg ermöglicht, eine 400-Euro-Kraft zu beschäftigen. Für die Mitarbeiter ein Glücksfall.
Friedhelm Funk
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