19.01.2012
Trau, schau, wem08.12.2011
Unterrichts-Demo04.11.2011
Kurze Beine - kurze Wege07.10.2011
Allah und Mohammed in der Schule01.09.2011
Eltern: “Das tut man nicht!“ Kind: “Tut man doch!”07.07.2011
Aus der Tiefe der Erde07.06.2011
Ausbildung und Abitur im privaten Berufskolleg Hückeswagen12.05.2011
Das Spiel beginnt12.04.2011
Die Klassenfahrt zahlt Vater Staat17.03.2011
Kampf um den Nachmittag17.02.2011
Die Elite-Kicker-Kita20.01.2011
2013 verlassen die doppelte Anzahl Abiturienten die Schule09.12.2010
Näher bei Gott14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD
Die Kluft in Deutschland wächst weiter. Jedes 14. Kind bekommt gar kein Taschengeld. Foto: St. Hofschläger pixelio.de
Reicht der Inhalt vom Sparschwein nicht aus, öffnen Großeltern, Tanten und andere Verwandte gerne mal das Portmonee. Trifft die Kids Verbraucheranalyse 2009 zu, verfügen die Kinder in Deutschland über 6,4 Milliarden Euro. Im Schnitt bekommen danach sechs bis 13-jährige monatlich 24 Euro Taschengeld. Zuzüglich der verwandtschaftlichen Extrazuwendungen zu Anlässen wie Weihnachten, Urlaub oder dem Geburtstag.
Fast 80 Prozent entscheiden über die Verwendung ohne vorherige Rücksprache mit den Eltern. Die größten Ausgaben wandern in den sofortigen Konsum: Süßigkeiten, Backwaren oder Comics. Das Telefonieren mit dem Handy ist Jungen wie Mädchen lieb und teuer. Das Durchschnittskind telefoniert für 300 Euro im Jahr.
Aber es bleibt noch was übrig. Im Mittel wanderten im Vorjahr 662 Euro in die Rücklagen. Geld, das nur für wirklich wichtige Anschaffungen eingesetzt wird. Zum Beispiel für Spielekonsolen oder Hightech Schnickschnack wie MP3-Player und ähnliches. Dabei nehmen die Werbeauftritte der A-Klasse-Promis offenbar eine leitende Rolle ein.
Die Kluft zwischen armen und reichen Kindern in Deutschland wächst weiter. In den wohlhabenderen Familien wurde das Taschengeld in den letzten beiden Jahren kräftig aufgestockt. In den ärmeren nicht. Jedes 14. Kind bekommt überhaupt kein Geld. (red)
Mehr in der Ausgabe vom 19. Februar 2010