08.07.2010
Schulfrieden in Gefahr10.06.2010
Hundert Jahre fidel14.05.2010
Ein Kindergarten ohne Türen und Wände15.04.2010
Die Kümmerer18.03.2010
Die W-Frage stellen19.02.2010
TASCHENGELD21.01.2010
Auf Museumstour05.11.2009
Bewegung ist lebensnotwendig08.10.2009
»Können Sie mir mal helfen?«10.09.2009
Kindersitze13.08.2009
Familienzentren helfen03.07.2009
Schiefe Zähne sind doof05.05.2009
Zweisprachig aufwachsen15.01.2009
Wir müssen noch übenDie Kinder der Solinger Grundschule Gottlieb-Heinrich-Straße wissen: Der Hausumeister, der Herr Rannenberg hilft, wann immer er kann. Er pumpt vor der Fahrradausbildung auf dem Schulhof die Reifen ordentlich auf, stellt die Kette oder die Bremsen nach. Offensichtlich verlassen sich auch manche Eltern auf ihn.
Während der Unterrichtszeit ist der Mann Helfer für alle Fälle. Der Tisch wackelt, es ist etwas verloren gegangen. Die Tafel klemmt, das Wasser im Klo läuft ununterbrochen. Kinder streiten sich. Die Schulleiterin will sich mit ihm treffen und den Brandschutzplan durchgehen. Am Nachmittag um viertel nach drei Uhr hat er Dienstschluss. Danach beginnt der Bereitschaftsdienst. Erst um halb sechs kann er sagen: Ich bin dann mal weg! Ohne jemand zu verraten, wohin.
Bei Schulveranstaltungen steht der Hausmeister mitten im Geschehen. Er hilft bei der Dekoration, geht den Mitgliedern des Schulvereins zur Hand, unterstützt die Lehrer bei den Vorbereitungen. „Da brennt der Baum“, kommentiert der Hausmeister die Lage vor, während und nach solchen Festen. Es fehlt ein Verlängerungskabel, die Sicherung fliegt raus oder das Handy geht zum X-ten Mal: Der Hausmeister hat alles im Griff. Es gibt für alles eine Lösung.
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An allen Ecken und Enden bedarf es an einer Schule der helfenden Hand des Hausmeisters. Foto: Stadtanzeiger
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