19.01.2012
Gute Konjunktur verlangt gute Arbeitskräfte.08.12.2011
Gesucht und gefunden04.11.2011
Die 1-Euro Frage07.10.2011
“Wir zählen nur Liegestütze in gestreckter Haltung”01.09.2011
Scheren für die Groomer07.07.2011
Ausgebrannt12.05.2011
Das 100-Millionen-Amt12.04.2011
Handwerk sieht alt aus17.03.2011
Werkstatt oder Hörsaal17.02.2011
Beitrag holt Private ein20.01.2011
Alles was zählt oder auch nicht09.12.2010
MIllionen Selbstständige in Deutschland11.11.2010
Bewaffneter Lehrbetrieb14.10.2010
„Persönliche Interessen:“ eigentlich keine …10.06.2010
Bewegend arbeiten14.05.2010
Auch ohne Abi Ingenieur werden15.04.2010
»Das machen wir doch gerne«19.02.2010
Ätzendes Handwerk08.10.2009
Hürde: Amtsdeutsch03.07.2009
Was nun?
Alles will gelernt sein. Wer am Steuer eines Lkw’s oder Bus auf Strecke geht, ist überwiegend auf sich allein gestellt. Das fachliche Können des Personals bestimmt weitgehend, welche Gefahren vom Umgang mit schwerem Gerät ausgehen. Foto: Lewa
Laut EU ist es inzwischen Pflicht, sich als Berufskraftfahrer alle fünf Jahre einer Weiterbildung zu stellen. Nach dem Resultat richtet sich die Verlängerung der Fahrerlaubnis der Klassen in den Stufen C und D. Die LEWA Qualifizierungs-GmbH in Solingen gehört zu den Anbietern für Fach- und Weiterbildung in Berufen des Transportwesens. „Wir bilden im Prinzip auf Allem aus, was Räder hat“, sagt der Leiter Rainer Hoh und zählt auf: Lkw, Bus, Gabelstapler, Turmdrehkran, Bagger und Radlader. Den Kurierdienstfahrer sollte man unbedingt noch erwähnen.
Wer als Laie den Fachleuten zuschaut, ahnt, dass das Rangieren mit einer Wechselbrücke, ein Silofahrzeug bewegen oder mit dem Kran punktgenau arbeiten können, Übung erfordert. Der Besitz einer Fahrerlaubnis reicht längst nicht mehr aus. Auch alte Hasen am Lenkrad sind gut beraten, sich als Berufskraftfahrer zu qualifizieren. Wer „nur“ im Besitz eines Führerscheins ist, gilt als Angelernter. Das kann fatale Folgen haben, sollte der Fall einer Berufsunfähigkeit eintreten.
Nach den Beobachtungen des LEWA-Geschäftsführers ist der Stellenmarkt ständig in Bewegung. Derzeit bestehe beispielsweise eine hohe Nachfrage bei Busfahrern. (ffu)
Mehr in der Ausgabe vom 10. Juni 2010