02.09.2010
Arbeitsagentur hilft Lehrlingen08.07.2010
50 Jahre Zeitarbeit10.06.2010
Bewegend arbeiten14.05.2010
Auch ohne Abi Ingenieur werden15.04.2010
»Das machen wir doch gerne«18.03.2010
Der gerechte Lohn19.02.2010
Ätzendes Handwerk21.01.2010
Mehr Geld für mehr Müll05.11.2009
Fahrschule für Selbstständige08.10.2009
Hürde: Amtsdeutsch13.08.2009
Auszeit unterm Staubsauger03.07.2009
Was nun?08.05.2009
Sitzen Sie unruhig08.04.2009
Ausbildungsatlas08.02.2009
Arbeiten auf eigene Gefahr
Die IHK ehrte die 28 Besten des Ausbildungsjahrgangs 2009/10 in den Räumen des Deutschen Werkzeugmuseums in Remscheid. Foto: Stadtanz.
Probearbeiten schafft klare Verhältnisse. Der Chef kann sozusagen den Bewerber live am zukünftigen Arbeitsplatz erleben, umgekehrt kriegt der probeweise tätige Bewerber einen Eindruck von dem, was ihn erwartet. Was gerade in kleineren Betrieben von Vorteil ist, weil die Chemie stimmen muss, wenn man täglich miteinander zu tun hat. Mehrheitlich planen Friseure, Floristen, Verkäufer im Einzelhandel oder Helfer in Arztpraxen und Anwaltskanzleien bei der Jobsuche die Arbeit zur Ansicht ein.
Verständlich ist das schon. Beim Blick in die Zeugnisse lässt sich meistens Positives, aber nicht immer die nackte Wahrheit herauslesen. Da macht der Chef sich gerne selbst ein Bild. Auch Gesellinnen und Gesellen werden vorab auf Hand und Verstand geprüft. Hochschulabsolventen wissen ohnehin längst, dass kaum noch was geht ohne Praktikum. Kaum ein Kandidat traut sich, nach Bezahlung zu fragen. Sie bieten den kostenlosen Arbeitstest sogar von sich aus an, um ihre Chancen auf eine Anstellung zu erhöhen. Es kann Geld vom Amt geben, aber nur dann, wenn die Arbeitsagentur der Probearbeit zustimmt. Übrigens: Festangestellte Arbeitnehmer dürfen lauf Arbeitsrecht nicht gleichzeitig bei einem anderen Arbeitgeber probearbeiten. Auch nicht, wen sie Urlaubstage nehmen. Stellensuchende hingegen dürfen das. (red)
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