02.09.2010
Arbeitsagentur hilft Lehrlingen08.07.2010
50 Jahre Zeitarbeit10.06.2010
Bewegend arbeiten14.05.2010
Auch ohne Abi Ingenieur werden15.04.2010
»Das machen wir doch gerne«18.03.2010
Der gerechte Lohn19.02.2010
Ätzendes Handwerk21.01.2010
Mehr Geld für mehr Müll05.11.2009
Fahrschule für Selbstständige08.10.2009
Hürde: Amtsdeutsch13.08.2009
Auszeit unterm Staubsauger03.07.2009
Was nun?08.05.2009
Sitzen Sie unruhig08.04.2009
Ausbildungsatlas08.02.2009
Arbeiten auf eigene GefahrDas Argument der Besserverdiener lautet: Es werde eben nach Leistung bezahlt. In der Tat arbeiten Führungskräfte manchmal 70 und mehr Stunden die Woche, aber rechtfertigt das Gehälter, die ein Vielfaches über dem Durchschnittsverdienst liegen? Gerne wird auch der Grad der Verantwortung beschworen. Von den Entscheidungen der Topmanager hinge das Schicksal der Unternehmen ab. In der Marktwirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Die Branche spielt eine Rolle. Fallen hohe Erträge an, stehen die Beschäftigen verdienstmäßig besser da als jemand, der in einem Bereich tätig ist, der wenig abwirft. Wer eine Bank leiten kann (oder dem man es zutraut), ist umworben und hat einen hohen Marktwert. Lastwagenfahrer, davon gibt es augenscheinlich sehr viele, erhalten wenig Lohn! Beispiel: Mit Geld ist offenbar viel Geld zu verdienen. Deshalb wird bei Banken und anderen Finanzdienstleistern besser verdient als im Handel mit Lebensmitteln. Eine Sonderrolle nimmt der öffentliche Dienst ein. Hier legt der Staat die Regeln fest.
Der Anteil der Haushalte ohne jedes Erwerbseinkommen ist auf rund 20 Prozent gestiegen, wobei Rentnerhaushalte nicht mitgezählt werden. Noch ungleicher verteilt sind die Vermögen. Zehn Prozent der Einwohner in Deutschland besitzen etwa die Hälfte des Gesamtvermögens. Besonders hart trifft die Entwicklung die Kinder. 1985 lebten noch sieben Prozent der Kinder in einem Haushalt, der weniger als die Hälfte des deutschen Durchschnittseinkommens bezog. Inzwischen seien es bereits mehr als 16 Prozent. (red)

Manager verdienen oft ein Vielfaches gegenüber dem Durchschnittverdiener. Foto: M. Fröhlich pixelio.de
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