19.01.2012
Gute Konjunktur verlangt gute Arbeitskräfte.08.12.2011
Gesucht und gefunden04.11.2011
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Scheren für die Groomer07.07.2011
Ausgebrannt12.05.2011
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Handwerk sieht alt aus17.03.2011
Werkstatt oder Hörsaal17.02.2011
Beitrag holt Private ein20.01.2011
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Bewaffneter Lehrbetrieb14.10.2010
„Persönliche Interessen:“ eigentlich keine …10.06.2010
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Auch ohne Abi Ingenieur werden15.04.2010
»Das machen wir doch gerne«19.02.2010
Ätzendes Handwerk08.10.2009
Hürde: Amtsdeutsch03.07.2009
Was nun?Solingen als Standort der Waffen- und Klingenschmiede hatte Bedarf an schön gestalteten Oberflächen. Es entstand das Handwerk der Damaszierer, das sich später in die Fertigungskette der Stahlwarenherstellung einreihte. Ätzungen auf Rasiermessern, Taschenmessern oder Scheren kamen bei den Kunden an.
Neben dem Umgang mit Säure beherrschten die Damaszierer Techniken wie Metallfärbungen, Vergoldungen oder den Umgang mit bunten Lacken. Die Blütezeit des Handwerks dauerte etwa hundert Jahre.
Mitte der 1970er Jahre begann der Niedergang. Teure Handarbeit durch gelernte Fachkräfte rechnete sich nur noch bei besonders hochwertigen Produkten.
Heute bedienen sich unter anderem Fahrzeughersteller noch der alten Handwerkstechnik. Die Struktur für spiegelungsfreie und griffsymphatische Kunststoffoberflächen wird in die jeweiligen Formwerkzeuge eingeäzt.
Bei einen Rundgang durch das Solinger Klingenmuseum begegnen die Besucher der Handwerkskunst der Damaszierer von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert hinein. (ffu)

Die dekorative Oberflächengestaltung ist das Handwerk der Damaszierer. Derzeit läuft im Deutschen Klingenmuseum in Solingen Gräfrath eine Sonderausstellung über Damaszenerstahl. Foto: Stadtanz.
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