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Die Rache kommt bestimmt![]()
Das Modell aus dem Jahr 1938 fuhr unter dem Namen “Horch”. Später wurde daraus “Audi”. Abgeleitet vom lateinischen Wort für Hören. Foto: S. Pelz pixelio.de
Das Interesse an aufgemotzten Autos ist weiterhin groß. Der gute Zuspruch freut natürlich die Branche der Tuner und Fahrzeugausstatter. Viele Besitzer sind offenbar nach wie vor bereit, für das individuelle Aussehen ihrer am Fließband hergestellten Vehikel zusätzliches Geld auszugeben.
Zu den begehrten Produkten zählen Felgen, Spoiler, Tieferlegungssätze, schicke Lampen oder alle Spielarten der Unterhaltungselektronik.
Die Anbieter aufwändig hergerichteter Komplett-Fahrzeuge führten aus der Motor Show in Essen zum Jahresende 2009 nach eigenen Angaben rege Verhandlungen mit Käufern, die mit üppig gefüllten Portmonees an den Ständen auftauchten. Als „krisenfest“ erweisen sich die klassischen Automobile. Die Nachfrage nach Oldtimern sei weiterhin ”erfreulich hoch“ , kommentierte der Geschäftsführer des Classic-Sektors, Anton L. Franssen die Marktlage zum Schluss der Messe. Nicht zuletzt als lukrative Geldanlage, sofern die Käufer sich für die richtigen Modelle entscheiden.
Gekauft werden demnach vorwiegend guterhaltene Young- und Oldtimer mit Potenzial zur Wertsteigerung. Ob sich die Erwartungen immer erfüllen, bleibt natürlich offen. So zum Beispiel beim Besitzerwechsel eines 300er SL Roadster, Baujahr 1961, für den in Essen 460.000 Euro bezahlt wurden, oder der Verkauf eines Porsche Carrera RS 2,7 Liter von 1973, für den der neue Eigentümer 230.000 Euro hinlegte. (red)
Mehr in der Ausgabe Heft 58 vom Januar 2010